Präventionsplanung

Effizienz durch integrierte Qualitäts- und Präventionsplanung messbar machen

Eine große Anzahl von Anlagen und Bauteilen soll präventiv instandgehalten werden – mit begrenztem Budget. Die Priorisierung erfolgte bislang ohne Kenntnis der spezifischen Ausfallwahrscheinlichkeit je Anlage und ohne systematischen Abgleich der Maßnahmenwirkung. Wir haben ein Modell zur qualitätsoptimalen Budgetallokation entwickelt, das Belastungskennziffern, Störungshistorien und Systemrelevanz integriert, Ausfallprognosen und Wirkungsanalysen je Maßnahme ableitet und daraus einen neutralen Maßnahmenvorschlag mit höchster Präventionseffizienz generiert.

Herausforderung

Ausgangslage: Sehr große Anzahl von Anlagen und Bauteilen, die präventiv instandgehalten werden sollen, um Störungen in der Zukunft zu minimieren.

Problem: Durch begrenzte Budgets ist eine Priorisierung auf relevante Anlagen und Maßnahmen notwendig.

Bedarf: Bestmögliche Allokation limitierter Budgets auf Anlagen und Maßnahmen mit höchster Präventionseffizienz.

Vorgehensweise

1

Definition der Ziele, Kriterien, Zeitplan und Budgets der Präventionsplanung

2

Erarbeitung und Abstimmung präventiver Maßnahmen inkl. Kosten

3

Festlegung der Betriebswichtigkeit von Anlagen anhand Belastung, Störungen in der Vergangenheit und Systemrelevanz

4

Durchführung von Ausfallprognosen

5

Durchführung von Wirkungsanalysen (Maßnahmen je Ausfallprognose)

6

Ableitung Maßnahmenvorschlag mit höchster Präventionseffizienz

Ergebnis

Neutrale Maßnahmenvorschläge und Handlungsempfehlungen für Planer und Top Management

Sicherstellung einer optimierten Präventionsplanung – anpassbar auf unterschiedliche Budgetgrößen

Gemeinsame Kenntnis spezifischer Ausfallwahrscheinlichkeiten in naher Zukunft je Anlage und Bauteil

Abgestimmte Anlagenprioritäten bei über 20.000 Anlagen

"Endlich kennen wir im Vorfeld die Wirkung der Maßnahmen und setzen die Mittel zielgerichtet ein."

Anwendungsbereiche

Der Ansatz richtet sich an Infrastrukturbetreiber mit großem, dezentralem Anlagenbestand, die ihre Präventionsmaßnahmen bislang erfahrungsbasiert oder nach starren Zyklen planen.
Relevant ist er immer dann, wenn begrenzte Budgets eine wirkungsmaximierende Priorisierung erfordern und ein modellgestütztes Verfahren gesucht wird, das gewerke- und regionenübergreifend einsetzbar und in bestehende Planungsprozesse integrierbar ist.

Weitere Projektbeispiele