Datenbasiertes Simulationstool zur Bewertung von Technologien gegen klimabedingte Störungen

Die über viele Standorte verteilten technischen Anlagen des Kunden zeigen bei extremen Wetterereignissen – vor allem an heißen Sommertagen – ein erhöhtes Störverhalten, dessen Ausfälle Kosten verursachen. Wir haben den Zusammenhang anhand von Anlagen-, Wetter- und Störungsdaten analysiert, über zehn bauliche, dämmende und färbende Technologien mehrere Monate verprobt und nach Kosten-Nutzen-Effekt bewertet. Auf dieser Basis entstand ein Simulationstool, das den qualitätssteigernden Effekt je Technologie und Anlage objektiviert prognostiziert.

Herausforderung

Ausgangslage: Ein Kunde besitzt über viele Standorte verteilte technische Anlagen, deren Ausfälle Kosten verursachen.

Problem: Die Anlagen zeigen ein erhöhtes Störverhalten bei extremen Wetterereignissen (v.a. an heißen Sommertagen).

Bedarf: Mit unterschiedlichen baulichen, dämmenden oder färbenden Technologien kann der Einfluss der Außen- auf die Innentemperatur und somit die Störungswahrscheinlichkeit reduziert werden. Es bedarf einer objektiven Technologiebewertung sowie einer Simulationsmöglichkeit als Entscheidungsvorlage zur Planung.

Vorgehensweise

1

Analyse des Problems anhand von Anlagen-, Wetter- und Störungsdaten

2

Ableitung von Hypothesen zum Störungsaufkommen und der Einflüsse

3

Verprobung von über zehn verschiedenen Technologien über mehrere Monate samt Datenerhebung zur Ableitung der Potenziale

4

Bewertung der Technologien in Abstimmung mit technischen Ansprechpartnern nach Kosten-Nutzen-Effekt

5

Konzeption und Umsetzung eines datenbasierten Simulationstools zur objektivierten Prognose des qualitätssteigernden Effektes je Technologie und Anlage gegenübergestellt zum Mitteleinsatz

Ergebnis

Bereitstellung eines Simulationstools als objektivierte Entscheidungshilfe zur direkten Anwendung in der Linie

Steigerung von Transparenz zum historischen Anlagenzustand von mehr als 100.000 technischen Anlagen als Basis der Priorisierung

Ermöglichen der Senkung der prognostizierten temperaturbedingten Störungsauswirkungen um 40 Prozent bei Ausrüstung von lediglich 1 Prozent der Anlagen durch Testsiegertechnologie

Große Qualitätssteigerung bei kostenoptimiertem Mitteleinsatz ermöglicht durch direkt einsetzbares Simulationstool

"Eine direkt anwendbare Lösung, deren Mehrwert sich schnell zeigt und den passgenauen Mitteleinsatz möglich macht."

Anwendungsbereiche

Das Vorgehen eignet sich für Infrastrukturbetreiber mit großem Anlagenbestand, die ein erhöhtes Störverhalten bei Extremwetterereignissen beobachten und eine objektive Grundlage für die Auswahl und Priorisierung geeigneter Gegenmaßnahmen benötigen. Relevant ist es immer dann, wenn mehrere technologische Optionen existieren, deren Wirksamkeit im eigenen Betriebskontext noch nicht belegt ist und eine datenbasierte Entscheidungshilfe für den gezielten Mitteleinsatz benötigt wird.

Weitere Projektbeispiele