Datenbasiertes Simulationstool zur Bewertung von Technologien gegen klimabedingte Störungen
Ausgangslage: Ein Kunde besitzt über viele Standorte verteilte technische Anlagen, deren Ausfälle Kosten verursachen.
Problem: Die Anlagen zeigen ein erhöhtes Störverhalten bei extremen Wetterereignissen (v.a. an heißen Sommertagen).
Bedarf: Mit unterschiedlichen baulichen, dämmenden oder färbenden Technologien kann der Einfluss der Außen- auf die Innentemperatur und somit die Störungswahrscheinlichkeit reduziert werden. Es bedarf einer objektiven Technologiebewertung sowie einer Simulationsmöglichkeit als Entscheidungsvorlage zur Planung.
Analyse des Problems anhand von Anlagen-, Wetter- und Störungsdaten
Ableitung von Hypothesen zum Störungsaufkommen und der Einflüsse
Verprobung von über zehn verschiedenen Technologien über mehrere Monate samt Datenerhebung zur Ableitung der Potenziale
Bewertung der Technologien in Abstimmung mit technischen Ansprechpartnern nach Kosten-Nutzen-Effekt
Konzeption und Umsetzung eines datenbasierten Simulationstools zur objektivierten Prognose des qualitätssteigernden Effektes je Technologie und Anlage gegenübergestellt zum Mitteleinsatz
Bereitstellung eines Simulationstools als objektivierte Entscheidungshilfe zur direkten Anwendung in der Linie
Steigerung von Transparenz zum historischen Anlagenzustand von mehr als 100.000 technischen Anlagen als Basis der Priorisierung
Ermöglichen der Senkung der prognostizierten temperaturbedingten Störungsauswirkungen um 40 Prozent bei Ausrüstung von lediglich 1 Prozent der Anlagen durch Testsiegertechnologie
Große Qualitätssteigerung bei kostenoptimiertem Mitteleinsatz ermöglicht durch direkt einsetzbares Simulationstool
"Eine direkt anwendbare Lösung, deren Mehrwert sich schnell zeigt und den passgenauen Mitteleinsatz möglich macht."
Das Vorgehen eignet sich für Infrastrukturbetreiber mit großem Anlagenbestand, die ein erhöhtes Störverhalten bei Extremwetterereignissen beobachten und eine objektive Grundlage für die Auswahl und Priorisierung geeigneter Gegenmaßnahmen benötigen. Relevant ist es immer dann, wenn mehrere technologische Optionen existieren, deren Wirksamkeit im eigenen Betriebskontext noch nicht belegt ist und eine datenbasierte Entscheidungshilfe für den gezielten Mitteleinsatz benötigt wird.