Rollout automatisierter Schadenserkennung an Güterwagen
Ausgangslage: Ein Bahninfrastrukturbetreiber plante auf Kundenwunsch die Installation von Kamerabrücken innerhalb der eigenen Infrastruktur, um Schäden an Güterwagen automatisiert zu erfassen und digital zu dokumentieren.
Problem: Für die Einführung mussten ein geeigneter Hersteller ausgewählt, die technischen und betrieblichen Anforderungen definiert und die Installation an verschiedenen Standorten koordiniert werden. Zudem fehlten ein einheitliches Betriebsmodell, geregelte Übergabeprozesse sowie klare Strukturen für das Incident Management und die kaufmännische Steuerung.
Bedarf: Benötigt wurde eine durchgängige Begleitung von der Vorbereitung der Ausschreibung über die Vergabe und den bundesweiten Rollout bis zur Überführung der Kamerabrücken in einen stabilen Regelbetrieb.
Erstellung der erforderlichen Ausschreibungsunterlagen
Auswertung der Angebote und Begleitung der Bietergespräche
Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage sowie Unterstützung bei der Erstellung der weiteren Vergabeunterlagen
Planung und Gesamtsteuerung des Rollouts einschließlich der Koordination von Dienstleistern und Stakeholdern
Entwicklung eines Betriebskonzepts, einer Produktlogik und geeigneter Übergabeprozesse
Untersuchung verschiedener Varianten für das Incident Management
Überführung der Kamerabrücken in den stabilen Regelbetrieb
Auswahl des am besten geeigneten Herstellers anhand definierter Kriterien
Erstellung einer bundesweiten Standort- und Rolloutplanung
Installation von 13 Anlagen an acht Standorten
Überführung der Anforderungen und Prozesse in die relevanten Regelwerke
Entwicklung eines Betriebskonzepts für den zukünftigen Regelbetrieb
Ableitung einer fundierten Handlungsempfehlung für das Incident Management
Aufbau einer Produktlogik und einer kaufmännischen Steuerung
Transformation der Leistungserbringung mit einer Reduzierung der eingesetzten Vollzeitkapazitäten bei den nutzenden Bahnverkehrsunternehmen um 25 Prozent
Das Projekt adressiert Bahninfrastrukturbetreiber, die neue technische Lösungen zur automatisierten Schadensdokumentation einführen und als datenbasierte Dienstleistung für Bahnverkehrsunternehmen anbieten wollen. Der Ansatz ist übertragbar auf alle Vorhaben, in denen Hardware-Rollouts, Herstellerauswahl, Betriebskonzept und kaufmännische Steuerung erstmalig aufgebaut und koordiniert werden müssen – von der Ausschreibungsvorbereitung bis zur Übergabe in den stabilen Regelbetrieb.