Koordination und Steuerung von 63 deutschlandweiten Migrationen und wiederkehrenden Einspielungen in sieben Regionen
Ausgangslage: Um der herstellerseitigen Produktkündigung und dem Ende der Verfügbarkeit von Ersatzteilen entgegenzuwirken, wird das Altsystem MAS90 durch das neue MAS-System schrittweise ersetzt (63 Ringmigrationen). Um Software-Fehler zu bereinigen, das System und dessen Funktionen stetig zu optimieren, werden außerdem Hotfixes und neue Releases eingespielt.
Problem: Für die Migrationen müssen alle Projektphasen eines Bauprojektes durchlaufen werden, was einen enormen Koordinationsaufwand für die mit der Umsetzung beauftragten Regionen bedeutet. Es fehlt u.a. an ausreichend Kapazität und Fokus, Qualität, Termintreue sowie Vertrauen in das System und das Projekt.
Bedarf: Unterstützung der Regionen bei der Koordination und Steuerung der Migration und Einspielungen.
Unterstützung der Regionen bei der Planung und Durchführung der Software- und Hotfix-Einspielungen und Migrationen:
Terminplanung, Moderation von wöchentlichen Abstimmungsrunden, Aufgabensteuerung, Wöchentliche und monatliche Berichterstattung inkl. Chancen- und Risikomanagement, Problemlösung, Stakeholdermanagement, Unterstützung bei notwendigen Ausschreibungen und Projektdokumentationen
Kontinuierliche Planung und Umsetzung von Formaten zum Wissensaustausch, Standardisierung und Optimierung der Migrationen und Einspielungen
Intensive Unterstützung der Regionen bei den Einspielungen und den Migrationen über alle 9 Leistungsphasen
Aktueller Status: Erfolgreiche Umsetzung von 25 Ringmigrationen mit mehr als 1.000 Standorten und mehr als 3.000 Anlagen
Sicherstellung der rechtzeitigen und qualitativen Migration und damit Ablösung des Altsystems MAS90
Seit Projektbeginn sind zum ersten Mal alle Betriebszentralen auf dem gleichen Softwarestand
Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Regionen inkl. Transparenz über Projektstatus, -fortschritte und aktuelle Herausforderungen
"Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen haben wir das Vertrauen der regionalen Ansprechpartner zurückgewonnen und die Zusammenarbeit mit den Regionen für die Umsetzung der Migrationen und Einspielungen optimiert."
Das Vorgehen ist geeignet für Infrastrukturbetreiber, die ein bundesweites Migrations- oder Rollout-Programm mit dezentralen Regionen steuern müssen und bei denen Kapazitätsmangel, fehlende Strukturen und mangelndes Vertrauen in das System die Umsetzung bremsen. Relevant ist es insbesondere dort, wo alle Projektphasen eines Bauprojekts durchlaufen werden müssen und eine übergreifende Koordinationsinstanz fehlt, die Standardisierung, Wissenstransfer und Transparenz sicherstellt.